Toni und Katrin's  Landimkerei

*Honig & Honigprodukte aus der Region*

Landkärtchen

(Araschnia levana)


Das Landkärtchen besucht uns in zwei Generationen - auf dem unteren Bild ist die weit dunklere Sommergeneration zu sehen. Bei der Frühjahrsgeneration (oberes Bild) dominiert die orangene Farbe (Saisondimorphismus).

Wer diesen Schmetterling im Garten ansiedeln will, braucht nicht nur Nektarpflanzen für den "erwachsenen" Falter, sondern auch Futterpflanzen für dessen Raupen. 

Raupenfutter: Brennnesseln (mit einem guten Auge kann man die grünen "Eitürmchen" daran entdecken).

Nektarpflanzen: z.B. Schlehe, Weißdorn (für die Frühjahrsgeneration)

z.B. weiße Doldenblütler (Bärenklau, Wiesenkerbel, Wilde Möhre), Ackerkratzdistel, Wasserdost (für die Sommergeneration)

Tagpfauenauge

(Aglais io)
Die Tagpfauenaugen überwintern als erwachsene Tiere in Höhlen, Schuppen oder Spalten und kommen ungefähr ab März aus ihrem Versteck. 
Raupenfutter: Brennnesseln
Nektarpflanzen: z.B. Salweide, Huflattich, Veilchen, Disteln und Sommerflieder - er steht besonders auf violette Blüten...

Kleiner Fuchs

(Aglais urticae)


Sobald die Salweide blüht, fallen die Tagfalter gefühlt in Scharen bei uns ein - man muss an sonnigen Tagen regelrecht aufpassen, dass man nicht versehentlich auf einen steigt... Wie die Tagpfauenaugen überwintern die erwachsenen Tiere in Schuppen und Spalten. Bis zu 200 Eier legt ein Weibchen an die Blattunterseite der Großen Brennnessel.

Da der Kleine Fuchs nicht sehr spezialisiert ist, kommt er zum Glück noch sehr häufig vor.

Raupenfutter: Brennnessel

Nektarpflanzen: zum Beispiel Salweide, Wasserdost, Kratzdisteln

Aurorafalter

(Anthocharis cardamines)


Die Anwesenheit der Aurorafalter bemerkt man am leichtesten an den Männchen mit ihren orangenen Flügelspitzen (rechtes Bild). Weibliche Aurorafalter (ganz links) haben diese orangene Färbung nicht, sind aber an der charakteristischen Zeichnung der Flügelunterseite gut erkennbar (mittleres Bild).

Wichtig: Aurorafalter überwintern als Puppe an den Pflanzen, deshalb sollten die entsprechenden Flächen im Herbst nicht gemäht werden.

Raupenfutter: bevorzugt Knoblauchsrauke und Wiesenschaumkraut

Nektarpflanzen: ebenfalls Wiesenschaumkraut und Knoblauchsrauke, aber auch andere Kreuzblütler